Aktuell




Zecken - wie und wo gilt es aufzupassen?
Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die beiden wichtigsten Krankheiten sind:
 die Zecken-Hirnhautentzündung (Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME)
 die Borreliose/Lyme-Krankheit

Risikogebiete
In der Schweiz ist die wichtigste Zeckenart der Holzbock. Er bevorzugt Laubwälder mit üppigem Unterholz, Waldränder und Waldwege, sitzt auf niedrig wachsenden Pflanzen und lässt sich von vorübergehenden Warmblütlern (Mensch, Tier) abstreifen. Zecken fallen nicht von den Bäumen.

Vorsichtsmassnahmen:
Schutzmassnahmen und Impfung So schützen Sie sich vor Zecken:
 Tragen Sie gut geschlossene Kleidung.
 Meiden Sie das Unterholz.
 Verwenden Sie Schutzmittel für die Haut und Insektizide für die Kleidung.
 Suchen Sie Körper und Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien auf Zecken ab.
 Falls Sie einen Zeckenstich hatten, beobachten Sie die Einstichstelle und vereinbaren Sie bei Rötungen, Fieber oder Unsicherheiten einen Termin bei uns.
 Überprüfen Sie Ihre Impfkarte.

Borreliose/Lyme-Krankheit
Gegen die Borreliose gibt es keine Impfung. Diese Krankheit kommt häufiger vor als die FSME und kann in der Regel mit Antibiotika behandelt werden.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Gegen die FSME existiert ein Impfschutz, den das Bundesamt für Gesundheit allen Personen empfiehlt, die in einem Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. In den Risikogebieten übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Kosten für die Impfung. Bei Personen, für die aus beruflichen Gründen (Waldarbeiter, Förster, Landwirte) eine Impfung angezeigt ist, übernimmt der Arbeitgeber die Impfkosten.